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December 24 2010

08:28

May 12 2010

14:57

Die Post, die Werbung und mein Briefkasten

Auf meinem Briefkasten und an meiner Haustür pickt schon seit Jahren der “Bitte keine umadressierte Werbung”-Kleber. Bis auf ein paar Pizzazusteller und das Wien-Magazin halten sich Post & Co auch daran. Bis gestern.

Gestern fand ich in meinem Briefkasten folgenden “Brief” der Post:

Adressiert an den “Werbeverzichter” in meiner Straße und meiner Hausnummer, nur die Türnummer fehlt:

Ist das jetzt der Weg um den Aufkleber zu umgehen, auch wenn man nicht die genaue Adresse hat? Anscheinend ja, aber richtig schlimm wird es wenn man den Brief aufmacht:

Schön, dass ich bestimmen darf was in meinen Briefkasten darf, ich dachte diese Entscheidung habe ich schon vor Jahren durchs aufkleben des oben erwähnten Aufklebers getroffen, aber anscheinend hab ich da was missverstanden.

So, die Post will also das ich auswähle von welchen Firmen bzw. Branchen ich Werbung haben will. Praktisch, dass die Post mir gleich eine Auswahl an Firmen gibt:

Was wohl diese Firmen für diese “Exklusivität” bezahlt haben, damit sie offiziell ihr Logo den Menschen präsentieren können, an die sie sonst, siehe Aufkleber oben, nicht ran kommen? Schön auch das Kleingedruckte!

Aber die Post bietet mir noch mehr, ich kann neben den Firmen auch Branchen auswählen, warum meine Adresse nur einmal verkaufen wenn es auch 100x geht!

Besonders lachen musste ich über die Zeile: “Bitte beachten Sie, dass kein Anspruch auf den Erhalt von Flugblättern besteht.

Den Gipfel der Unverschämtheit schießt aber die Rückseite der “Antwortkarte” ab (Ich habe wieder das vor-ausgefüllte aus Datenschutzgründen unkenntlich gemacht):

Da steht im kleingedrucktem: “Ich erteile meine ausdrückliche Einwilligung zur Verwendung meiner oben angeführten Daten für Marketingzwecke Dritter durch die zur Ausübung des Gewerbes der Adressverlage und Direktmarketingunternehmen berechtigten Gewerbetreibenden.

Auf gut Deutsch:  “Scheissegal, was sie auf der Vorderseite für Unternehmen und Branchen auswählen, wir verkaufen ihre Adresse eh an alle.

Darf ich Fragen was passiert wenn ich auf diesen tollen “Brief” nicht reagiere? Hält sich die Post dann weiterhin an den Aufkleber? Und: was macht die Post eigentlich wenn ich ankreuze “Nein, ich bin mit einer solchen Datenverwendung nicht einverstanden.”, eigentlich ein Widerspruch zur Vorderseite, oder? :)

Ich fordere die Post auf, in Zukunft diese Art der Werbung zu unterlassen und mich nicht mehr damit zu belästigen, ich finde dieser “Brief” ist eine Frechheit!

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December 23 2009

15:35

Kirchen in Wien, ein Vergleich

Wieder einmal über die neue Beta-Version des Wien.at-Stadtplanes gestolpert. Da gibt es jetzt die Möglichkeiten Zusatzinformationen einzublenden.

Unter anderem auch, wo sich in Wien “Kirchenhäuser” (unter Anführungszeichen, da jede Religion dafür einen anderen Namen hat) befinden. Weihnachten ist ja sehr nah, deshalb habe ich mir einmal die verschiedenen Religionen einblenden lassen, mit, so finde ich, beeindruckenden Resultaten.

Fangen wir mit den Religionen mit den wenigsten “Kirchenhäusern” in Wien an:

Sowohl der Islam als auch die Jüdische Gemeinde haben laut Wien.at jeweils nur ein “Kirchenhaus” in Wien (mir ist klar das die Islamische Gemeinschaft mehrere Gebetsräume hat, auch dachte ich, dass es mehr als eine Synagoge gibt). Obwohl der Islam die zweitgrößte Religion in Wien ist.

Auf den nächsten Plätzen folgen:

Wobei hier bei Wien.at nicht näher definiert wird was unter “Sonstige Kirchen” zu verstehen ist (Zeugen Jehovas? Scientology?).

Interessant ist, dass z.B. der Buddhismus mehr “Kirchen” in Wien hat als die Orthodoxe Kirche, siehe die nächsten Plätze:

Die Evangelische Kirche war ja bis vor kurzem die zweitgrößte Religionsgemeinschaft in Österreich, kein Wunder, dass es da einige Kirchen gibt.

Aber wirklich erstaunt, ja fast entsetzt war ich, als ich die Katholische Kirche ausgewählt habe:

Und trotzdem Angst vor anderen haben? Geh bitte!

Eher könnte man Angst vor der Katholischen Kirche haben.

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